Ungesetzter Olaf Ginter gewinnt Herren 40 Konkurrenz

Das zwischenzeitlich auch überregional anerkannte Leistungsklassenturnier des TV Ruchheim bot den zahlreichen Zuschauern von Donnerstag bis Sonntag ausgezeichneten Tennissport.

Alle Bilder

Erfreut zeigte sich Turnierleiter Jochen Petry, dass die für Damen und Herren in fünf Alters- und Leistungsgruppen ausgeschriebenen 16-Felder mit 78 Spielerinnen und Spielern aus 28 Vereinen nahezu komplett besetzt werden konnten. Beeindruckend sei für ihn auch die allgemeine Fairness gewesen, denn bei über 100 Begegnungen (inkl. Nebenrunden) gab es nur ein einziges kurzes Einschreiten des Oberschiedsrichters.

Für die größte sportliche Überraschung sorgte der in der Ruchheimer Jugend ausgebildete Olaf Ginter (LK 23) vom TC Weiss-Rot 1897 Speyer. Er schaltete bereits in Runde 1 den topgesetzten Quo-Bao Do vom TC Leutershausen aus und setzte sich auch danach gegen alle andere höherrangige Spieler durch. Das Endspiel gewann er gegen Michael Funk (LK 11) von Post SV TV Ludwigshafen souverän mit 6:1 und 6:0.

Bei den Damen siegte in einem spannenden Endspiel Lisa Stiebing (LK 16) von der TG Osthofen. Sie gewann gegen die Siegerin von 2011, Naike Seiffert (LK 15) vom BASF TC Ludwigshafen mit 6:2 und 6:3. Diese wiederum schlug im Halbfinale die an Nr. 1 gesetzte Lina Schneeganß (LK 11).

In der Konkurrenz Damen 40 gewann die für den TV Ruchheim spielende Verena Edinger (LK 13) gegen Ulla Nelson vom badischen TC Ketsch (LK15) mit 6:4 und 6:4. Dies war nach mehreren Titeln im letzten Jahr der einzige Turniersieg für den gastgebenden Verein.

Im Herrenfinale konnte der Vorjahressieger Matthias Hänisch (LK 8) vom TC Mörsch Frankenthal seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden. Er unterlag dem erst 17jährigen Jason Koch (LK9) vom TC SW 1903 Bad Dürkheim in einem vor allem im 2. Satz mitreißenden Spiel mit 6:0 und 6:4.

In der Altersklasse Herren 50 erhielt Matthias Bender (LK 13) vom TK Altrip den Siegerpokal. Er gewann im Endspiel gegen Steffen Becker (LK 17) vom TC Hassloch mit 6:3 und 6:1.

Einen besonderen Service leistete sich der Veranstalter mit einer sogenannten „Physioecke“. Hier konnten sich die Sportler von qualifiziertem Personal einer einheimischen Praxis tapen und massieren lassen. Außerdem gab es für alle Teilnehmer Antrittspräsente und für die Sieger Pokale, Geld- und Sachpreise.

"Dank der professionellen Arbeit von Jochen Petry und seinem Organisationsteam, den tollen Spielen und dem dazu passenden Sommerwetter war es wieder ein rundum gelungenes Tennisfest" so Tennis-Abteilungsleiter Dr. Rainer Betz.