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Gleich doppelt dekoriert mit einer Gold- und Silbbermedaille wurde Alexander Maslobojev von der Kettlebellgruppe des TV Ruchheim bei der IUKL-Weltmeisterschaft in Budapest (Ungarn) ausgezeichnet:

Mit 173 Punkten erreichte er im "Biathlon" (Stoßen und Reißen) den zweiten Platz und damit die Silbermedaille. Das war für ihn nicht nur ein neuer persönlicher Rekord, sondern er toppte damit auch sein Ergebnis von der Deutschen Meisterschaft in Ruchheim, wo er noch 165 Punkte erzielte.
War diese Anstrengung noch nicht genug, trat er mit drei weiteren Kameraden der deutschen Nationalmannschaft auch noch im Team-Jerk an und schnappte sich noch eine Goldmedaille im Team-Jerk.

In der Vorbereitung hatte die Ruchheimer Kettlebellgruppe immer wieder spezifische Wettkampfübungen ins Training eingebaut, so dass er damit - nicht nur, aber immerhin auch - bestens für die Weltmeisterschaft präpariert war. Und das Schöne an diesem Sport: Alle TVR-Kettlebeller konnten dank angepasster Kettlebellgewichte dieses ambitionierte Training mitabsolvieren.

Packende Wettkämpfe, eine tolle Atmosphäre und Emotionen pur erlebten die Zuschauer bei der 10. Deutschen Kettlebell-Meisterschaft am 11.09.2021 im Sportzentrum des TV 1896 Ruchheim.

Aus Anlass des 125-jährigen Vereinsjubiläums präsentierte TVR-Vorsitzende Ute Kreiselmaier eine hervorragend hergerichtete Sporthalle mit sieben Liftingplattformen, auf denen insgesamt rund 100 Wettkämpfe stattfanden. Ihr besonderer Dank galt Vadim Sichwardt, Präsident des Bundesverbands Deutscher Kettlebellsportler (BVDKS), der mit seinem Team die Ausrichtung dieser Meisterschaft in Ruchheim ermöglichte.

Es ist mittlerweile schon Tradition aber auch Verpflichtung und Ehre der Kettlebellgruppe des TV Ruchheim, dass sie einmal im Jahr zugunsten eines guten Zwecks die Eisenkugeln schwingt. Im Rahem einer Aktion des Bundesverbands deutscher Kettlebellsportler wurde diesmal der Verein "Dunkelziffer e.V." unterstützt. Er leistet Hilfe für sexuell missbrauchte Kinder.
Aufgabe eines jeden Teilnehmers war es, einen "Kettlebell-Halbmarathon" zu absolvieren. Dabei gilt es, eine Kettlebellübung 30 Minuten lang ununterbrochen und ohne abzustellen auszuführen. Zum Einsatz kamen dabei - je nach Leistungsvermögen - Gewichte zwischen 6 und 16 Kilogramm.
Auch wenn sich die 30 Minuten am Anfang wie eine Ewigkeit anfühlten, so hat jede/r bis zum bitteren Ende durchgehalten.
Ziemlich abgekämpft, aber auch glücklich weil man sich in den Dienst einer guten Sache stellte, wurden die ausgetrockenen Hälse in der Vereinswirtschaft Da Tiana "gespült". Und Dank der Spenden aller Kettlebellsportler*innen einschließlich unseres Vereinswirts kam schließlich eine Spendensumme von insgesamt 100 Euro zusammen.

Stellte sich einmal wieder in den Dienst eines guten Zwecks: Die Kettlebellgruppe des TV Ruchheim hat 30 Minuten ununterbrochen die Kugel geschwungen!

Auf eine äußerst erfolgreiche Woche blickt Alexander Maslobojev von der Kettlebellgruppe des TV Ruchheim zurück:
Bei der Kettlebell-Weltmeisterschaft in Dublin holte der 44-Jährige am 25. Mai 2019 erneut Silber im Biathlon und erreichte eine persönliche Bestleistung von 154,5 Punkten. Innerhalb 10 Minuten stieß er zwei 24-kg-Kugeln 94 Mal über Kopf. Im Anschluss erzielte er Im Reißen (Snatch) 121 Wiederholungen mit einer 24-Kg-Kettlebell bei nur einem Armwechsel.
Eine Woche später trat er erneut bei der Europameistersachft in Stolberg an und holte mit 132 Punkten Bronze. Die nur kurze Regenerationsphase verbunden mit den Reisestrapazen forderte ihren Tribut, weshalb er nicht ganz an das Weltmeisterschaftsergebnis anknüpfen konnte. Allerdings gab es dann doch noch ein "Sahnehäubchen": Gemeinsam mit Athleten der deutschen Kettlebell-Nationalmannschaft war er in der Jerk-Staffel erfolgreich und vergoldete sich mit dem ersten Platz das EM-Wochenende.

Persönliche Wettkampf-Bestleistungen erzielten Alexander Maslobojev (Foto links)  und Friedhelm Senck beim Kettlebell Rhein-Main-Cup in Ober-Olm:
Als Vertreter der TVR-Kettlebellgruppe erzielte Alexander Maslobojev mit 2 x 24 kg 82 Wiederholungen im Jerk (Stoßen) und und mit 1 x 24 kg 139 Wiederholungen im Snatch (Reißen). Friedhelm Senck erreichte mit 2 x 16 kg im Long-Cycle (Umsetzen und Stoßen) 83 Punkte. Die Disziplinen gingen über jeweils zehn Minuten. Am Start waren rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschlad und der Schweiz, darunter die "Crème de la Crème" des Bundesverbands deutscher Kettlebellsportler.