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Das TVR-Homepage-Interview: Heute mit Robert Maurer
Mittwoch, 28. Juli 2010
ImageAn unserer Interview-Angel haben wir heute Robert Maurer. Er erklärt uns, weshalb auch Lachse auf großem Fuß leben, was es mit den Spielerfrauen auf sich hat und weshalb er des öfteren die harte Gangart der Gegner zu spüren bekommt.

Robert Maurer
Robert Maurer
TVR-HP: Robby, man sagt du lebst auf großem Fuß?
Robby: Nur, soweit es meine Füße bzw. Schuhe betrifft: Da hab' ich tatsächlich (leider) Größe 48-49. Das hat natürlich Vor- und Nachteile: Zum einen findet man die nicht so leicht und zum andern ist auch die Auswahl nicht so groß. Man darf also nicht zu wählerisch sein. Andererseits haben sie einen festen Stand und sind oft reduziert, da die ja sonst kein Mensch kauft.

TVR-HP: Und sonst im Leben?
Robby: Da reicht mein Budget noch nicht aus, um auf großem Fuß zu leben. Ich habe im Frühjahr mein Abitur gemacht und mich noch nicht so recht entscheiden können, was ich studieren soll. Deshalb mache ich zur Zeit ein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) als Rettungssanitäter. Das heißt ich bleibe der Mannschaft mindestens dieses Jahr noch erhalten, vom Schichtdienst vielleicht mal abgesehen.

Robert MaurerTVR-HP: Als herausragender Rückraumschütze musst du auch mit Nachteilen leben: Z.B. wirst du häufiger in Manndeckung genommen oder es geht hart zur Sache. Wie gehst du damit um?
Robby: Was die Manndeckung betrifft, konnte ich schon in der Jugend einige Erfahrungen sammeln. Seit ich in der ersten Mannschaft spiele kommt das zum Glück nicht mehr so oft vor. Dafür wird Daniel Arentz häufig direkt hinter der Mittellinie begrüßt und mir bleibt das erspart.
Dass ich zuweilen mal die harte Gangart zu spüren bekomme und auch des öfteren was einstecken muss, kann ich allerdings nicht abstreiten. Vielleicht fehlt mir da auch noch etwas die Erfahrung und ich muss mir dann anhören, dass ich ja auch etwas weiter von der Abwehr hätte wegbleiben können.

TVR-HP: Kommen wir mal zu einem Thema, das wir bisher noch nicht hatten: Wie sieht's denn aus mit den Spielerfrauen oder -freundinnen: Sind sie beim Sport eher eine Last, weil ihr dann weniger Zeit für sie habt? Oder seid ihr froh, wenn sie in der Halle sind und zusehen?
Robby: Natürlich sind sie beim Sport keine Last und nerven auch nicht. Ein gewisses Verständnis für die Trainings- und Spielzeiten sollten sie aber mitbringen.
Robert MaurerIch freue mich immer, wenn meine Freundin in der Halle ist und bei einem Spiel zusieht. Leider wird das in der kommenden Runde weniger der Fall sein weil sie in Dresden oder Berlin studieren wird.

TVR-HP: Sind sie auch in euer Privatleben eingebunden?
Robby: Wie soll ich denn das verstehen? Natürlich sind sie in unser Privatleben eingebunden, sonst wären sie ja nicht unsere Freundinnen. Allerdings: Unter den Handballern sind sie – abgesehen von den Spielen - eher weniger dabei. Das sind dann meist "Männerabende", die wir auch mal gerne unter uns genießen.

TVR-HP: Herzlichen Dank auch dir, Robby. Dann hoffen wir alle, dass eure Mannschaft in der nächsten Runde verletzungsfrei bleibt und du als angehender Rettungssanitäter nicht eingreifen musst. Und natürlich ebenso, dass eure Freundinnen und Frauen auch weiterhin viel Verständnis für euren tollen Handballsport mitbringen.

In der Serie "Nachgehakt bei den Lachsen" sind bisher erschienen:

Dennis Straub

Fabian Scriba

Sascha Pflüger

Christian Müller

Ragnar Vollbrecht

Laslo Eidt

Sebastian Scharfenberger

Daniel Arentz

Philipp Maurer

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 30. Juli 2010 )