| Damen I: Kämpferische Leistung mit 22:20 gegen Wörth belohnt |
| Montag, 15. März 2010 | |
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Im zweiten Endspiel um den Klassenerhalt in der RPS Oberliga behielt die erste Damenmannschaft des TV Ruchheim die Nerven und gewann nach großer kämpferischer Leistung am Ende verdient gegen die TV 03 Wörth mit 22:20 (10:11) Toren.
Beide Mannschaften wussten in dem Spiel um was es geht – für Ruchheim war es die letzte Chance an den rettenden zwölften Platz Anschluss zu halten, den zur Zeit noch Wörth inne hat. Entsprechend entwickelte sich ein Kampfspiel, das bis zur letzten Sekunde von der Spannung lebte und nur wenig spielerische Klasse bot. In der ersten Halbzeit mussten unsere Damen bereits in den ersten 10 Minuten zwei Hinausstellungen gegen Jessica Hauth hinnehmen. Immer wieder bot sich am Kreis Platz für die beste Wörther Spielerin Kreisläuferin Nadine Martin. ![]() Die Ruchheimer Abwehr steigerte sich und hatte Wörth meist sicher im Griff Nach der Pause glichen die TVR-Damen zum 12:12 aus, ehe Wörth begünstigt durch einfache technische Fehler im Tempogegenstoß auf 12:15 davonzog. Trainer Jürgen Siewerth stellte jetzt um. Catharina Groth kam als zweite Kreisläuferin ins Spiel. Die Umstellung auf eine 4:2 Angriffsformation fruchtete. Immer wider gab es Platz für die Kreisspielerinnen. Nach der Verletzung von Julia Wesper wurde Wörth zunehmend nervös und unsere Damen nutzten die Chance, das Spiel zu drehen. Catharina Groth nahm jetzt zusätzlich eine Wörther Rückraumspielerin in kurze Deckung. Ruchheim wandelte den 12:15 Rückstand in eine 17:15 Führung um. Das Spiel wurde jetzt zunehmend hektisch. Das Tempo blieb hoch und Wörth kämpfte sich wieder auf 19:18 heran und hätte durch einen Siebenmeter ausgleichen können. Doch genau im richtigen Moment parierte Sabrina Mauer den 7 Meter und unsere Damen gingen im Gegenzug mit 20:18 Toren in Führung. Am Ende wurde der Vorsprung über die Zeit gerettet. Das 22:20 war aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit verdient.
![]() Vorentscheident: Der verwandelte Siebenmeter durch Jessica Hauth
Ein klasse Spiel von Alina Jünger auf der Außenposition, die ein ständiger Unruheherd war und 5 Tore beisteuerte. Ganz stark zeigte sich Catharina Groth am Kreis und als vorgezogene Abwehrspielerin. Jessica Hauth zeigte ihre Qualitäten im Angriff und behielt beim entscheidenden Siebenmeter die Ruhe.
![]() Lagebesprechung beim Team-Time-Out: Trainer Jürgen Siewerth stellte um und hatte damit ein glückliches Händchen. Es spielten: Jasmin Scheid, Sabrina Mauer, Alina Jünger 5, Jessica Hauth 3(1), Conny Schnaubelt 3, Caroline Schmidt 3, Martina Storzum 2, Petra Buschsieper 2, Sandra Hügelschäfer 2(1), Marina Lauer 1, Catharina Groth 1, Jennifer Gräf, Romy Blanz, Nicole Foß (n.e.), Alisa Groth (n.e.), Sina Schedler (n.e.). >> Fotoserie I >> Fotoserie II Zu diesem Spiel berichtet "Die Rheinpfalz" in ihrer Ausgabe vom 17.03.2010: Das rettende Ufer kommt näher Frauen-Oberligist TV Ruchheim besiegt TV Wörth 22:20 und hofft auf Ligaverbleib - Trainer Siewerths Umstellungen greifen
LUDWIGSHAFEN. Der TV Ruchheim meldet sich zurück im Abstiegskampf der Oberliga. Mit 22:20 (10:11) bezwangen die Damen von Trainer Jürgen Siewerth den vor ihnen platzierten TV Wörth und haben damit nur noch einen Punkt Rückstand auf den rettenden zwölften Platz. ![]() Conny Schnaubelt in Aktion (Foto: Oberst) Da konnte Siewerth auch gut damit leben, dass ein weiterer Schachzug nicht ganz so gut funktioniert hatte: „Nach der Verletzung von Marina Brunner wussten wir, dass es uns an Durchschlagskraft im Rückraum fehlt. Deshalb wollten wir versuchen, über Gegenstöße leichte Tore zu erzielen. Da haben wir aber zu viele Bälle einfach weggeworfen."
![]() Sorgte als zweite Kreisläuferin für die Verunsicherung der Wörther Abwehr: Catharina Groth (Foto: Oberst) Zuvor hatten sich beide Mannschaften wie erwartet nichts geschenkt. Wörth hatte über weite Strecken den ersten Durchgang bestimmt und mit Nadine Martin, Amira Klöffer und Anne Pfirrmann im Angriff auch die schärferen Waffen. Als sich jedoch Julia Wesper nach einer halben Stunde am Knie verletzte, ging die Ordnung verloren. Ruchheim schlug zurück, glich das 12:15 innerhalb von drei Minuten aus und legte ab dem 16:15 (48.) wieder vor. Doch erst die Dreier-Serie zum 21:18, mit der die Gastgeber eine umstrittene Zeitstrafe gegen Klöffer ausnutzten, brachte die Entscheidung und grenzenlose Erleichterung bei den Ruchheimerinnen und ihrem lautstarken Anhang. „Jetzt haben wir wieder eine echte Chance auf den Klassenverbleib", glaubt Siewerth.
SO SPIELTEN SIE
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| Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 17. März 2010 ) |





